Questo sito utilizza i cookie di terze parti offrono una migliore esperienza e di servizio. Durante la navigazione o utilizzando i nostri servizi, l'utente accetta di nostro uso di essi. È possibile modificare le impostazioni dei cookie in qualsiasi momento. Maggiori informazioni Accettare
29-04-2017

Unter Benedikt ging es so schwul zu wie nie zuvor: Buch enthüllt Doppelmoral im Vatikan

Krzysztof Charamsa ist Theologe und homosexuell. Der gebürtige Pole arbeitete 13 Jahre in der römischen Glaubenskongregation. Als Joseph Ratzinger Papst war, wurde Charamsa 2011 Nachfolger von Georg Gänswein, nachdem der zum Privatsekretär des Kirchenoberhaupts ernannt worden war.

Während seiner Jahre im Vatikan verheimlichte der heute 44-Jährige Charamsa seine Liebe zu Männern, weil die katholische Kirche Homosexualität als Todsünde betrachtet. Inzwischen ist der Theologe von allen seinen kirchlichen Ämtern suspendiert: Im Oktober 2015, am Vorabend der Familiensynode im Vatikan, wagte Charamsa nämlich sein Coming Out.

Hälfte aller katholischen Geistlichen soll schwul sein

In seinem Buch „Der erste Stein“, das der „Stern“ in Auszügen veröffentlichte, gibt der suspendierte Priester erschreckende Einblicke in die homophobe Struktur der katholischen Kirche – und berichtet von der Doppelmoral im Vatikan.

So schreibt Charamsa: „Auf der Grundlage meiner persönlichen Erfahrungen gehe ich davon aus, dass ungefähr die Hälfte aller katholischen Geistlichen schwul ist.“ Homosexualität sei beim Klerus „eine Obsession“ gewesen – in der Öffentlichkeit wird sie verurteilt, doch hinter verschlossenen Türen laut dem 44-Jährigen ausgelebt.

Hier geht es zum Buch "Der erste Stein: Als homosexueller Priester gegen die Heuchelei der katholischen Kirche" von Krzysztof Charamsa  

„Ratzinger verstand es vorzüglich, den Hass auf die Homosexuellen zu verschärfen“

Der Theologe erzählt weiter: „Ratzinger verstand es vorzüglich, den Hass auf die Homosexuellen zu verschärfen. Wenn ich jedoch (…) an die Jahre zurückdenke, in denen er Papst war, dann steht mir ein Pontifikat vor Augen, in dem es im Vatikan so schwul zuging, wie wohl nie zuvor in der Neuzeit.“

Es sei eine Periode gewesen, in der „das ganze schwule Szenarium, welches Rom der Barockzeit zu bieten gehabt hatte, wieder auflebte“. Mit „roten Schühchen“ und „sorgfältig choreografierten Prozessionen“. Auch erinnert sich Charamsa an eine Audienz muskulöser Akrobaten beim Papst. Die Männer, die 2010 im Vatikan auftraten, sollen schon beim „Gay Circus“ in Barcelona bewundert worden sein. Inzwischen lebt Charamsa mit seinem Partner in der katalonischen Hauptstadt. Er kommt zu dem Schluss, dass die Kirche wachgerüttelt werden könnte, würden alle schwulen Geistlichen „in Scharen“ austreten.

video: http://www.focus.de/politik/videos/katholische-kirche-in-der-kritik-unter-benedikt-ging-es-so-schwul-zu-wie-nie-zuvor-buch-enthuellt-doppelmoral-im-vatikan_id_7043304.html


- EchoTimes
http://www.epochtimes.de/feuilleton/buecher/homosexueller-ex-priester-packt-aus-rund-die-haelfte-aller-katholischen-geistlichen-sind-schwul-a2106385.html